3 Hypothesen für eine effektive Strategieentwicklung

Strategie   |   1. Oktober 2021

Für eine Strategieentwicklung gibt es verschiedene Ansätze und Vorgehensweisen. Es gibt jedoch drei Elemente, die wir, basierend auf unserer Erfahrung, als entscheidend für die Definition einer effektiven Strategie sehen.

1. Am Anfang des Wachstums steht immer eine Strategie.

2. Drei Faktoren, entfalten bei der Entwicklung einer Strategie den größten Impact.

3. OKRs helfen, Strategie umzusetzen.

1. Am Anfang des Wachstums steht immer eine Strategie.

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Eine gute Strategie schafft Klarheit darüber, was und wie etwas zu erreichen ist. Wir brauchen auf jeden Fall immer ein sehr solides, analytisches Fundament über den Markt, Trends, den Wettbewerb, Technologien etc. Und dann gibt es bei der Strategieformulierung eine ganze Reihe von Bestandteilen, die eigentlich immer wiederkehren.

Was wir in unserer Arbeit sehen ist, dass es Sinn macht, sowohl die Strategiedefinition und -Entwicklung, als auch deren Umsetzung gleich integriert zusammen zu denken.

Welche Bausteine gehören zu einer Strategie?

Ein Beispiel für die Strategiedefinition sind ganz klar: strategische Ziele.

Strategische Ziele müssen immer einfach und messbar sein. Nach dem ganzen analytischen Unterbau, ist ein wesentlicher Faktor, Ziele einfach und messbar zu formulieren. Dazu gehört ein limitiertes Set mit klaren Verantwortlichkeiten und Deadlines. Sowie Initiativen, die dahinterstehen. Das klingt vielleicht trivial, ist es aber in der Realität nicht, da natürlich in Organisationen immer sehr viele Abhängigkeiten und unterschiedliche Meinungen existieren. Um zu diesem Punkt zu kommen, von einem limitierten Set von klar definierten strategischen Zielen, ist viel Arbeit und Abstimmung nötig.

Messbarkeit ist essenziell. Nur so kann man hinterher wissen, ob man auch Fortschritt macht, gegenüber den Zielen, die man sich vorgenommen hat.

2. Drei Faktoren, die bei der Entwicklung einer Strategie den größten Impact entfalten.

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1. Das Team sollte an der Strategieentwicklung teilnehmen.

Das Know-how des Teams sollte aufgenommen werden, um die Komplexität zu adressieren. Möglichst viele Mitarbeiter sollten die Strategie kennen und verstehen.

2. Es muss Klarheit über das heutige und das zukünftige Geschäftsmodell geben.

Die Komplexität muss eingeordnet werden: Was existiert bereits, was muss entwickelt werden? Das Mindset eines inkrementellen Prozesses muss aufgegeben werden. Es muss Klarheit über Technologien, Prozesse und Strukturen herrschen.

3. Es muss eine Vision und ein Set klarer, kommunizierter, strategischer Ziele geben.

Purpose und Vision bilden die Leitplanken für eine klare Strategie. Diese muss so definiert sein, dass Mitarbeiter innerhalb der Leitplanken Entscheidungen treffen können. 

Diese Schritte ermöglichen eine effektive Umsetzung und kontinuierliche Anpassung der Strategie in der Organisation.

3. OKRs helfen, Strategie umzusetzen.

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OKRs stehen für Objectives and Key Results und sind ein sehr mächtiges Instrument um eine definierte Strategie auf die Straße zu bringen. Insbesondere in hochdynamischen und -komplexen Umfeldern.

Die Umsetzung findet nicht einmalig top-down statt, sondern erlaubt es dezentral und mit den richtigen Personen kontinuierlich Prioritäten zu setzen. In einer sich schnell verändernden Welt mit stark wechselnden Faktoren ist eine reine setzen von top-down Ziele oft viel zu langsam und zu wenig agil.

Richtig eingesetzt, können OKRs Priorisierung, Transparenz und Abstimmung in Unternehmen erhöhen.

 

 

AUTOR

Stefan Benndorf, Founding Partner scaleon GmbH
stefan.benndorf@scaleon.de

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